Verpuffte Chance beim Verduften

Wer sich vom Flaconi-Newsletter abmelden will, der hat so seine liebe Mühe: Statt sich mit nur einem Klick aus dem Verteiler austragen zu können, wird man mit einem Monster von Landing Page erschlagen:

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Flaconi ignoriert da die Absicht, mit der die Nutzer auf diese Seite kommen – wie übrigens viele andere Seitenbetreiber auch. Offenbar ist man der Meinung, dass es wohl nichts Schlimmeres gibt, als wenn ein User den Newsletter nicht mehr haben will. Da verpufft dann die Chance, den Nutzer doch noch zu bekehren.

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Öffentliche Sitzung

Öffentliche SitzungSo schnell der ICE der Deutschen Bahn auch unterwegs ist – auf die Toilette muss während der Fahrt wahrscheinlich jeder mal. Die meisten Kabinen in den neueren Zügen sind behindertengerecht – aber nur, was das reine Platzangebot betrifft. Bezogen auf das Bedienkonzept der Tür haben sowohl Behinderte wie Nichtbehinderte ihre Schwierigkeiten.

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Liebloser Partnerschreck

parship-square»Wir glauben, dass es für jeden Menschen den richtigen Lebenspartner gibt. Diesen Partner für unsere Kunden zu finden, ist unsere Mission. Damit machen wir nicht nur zwei Menschen glücklich, sondern die Gesellschaft ein Stück besser.«

Die Mission des Online-Partnervermittlers Parship klingt fast so, als würde man mit jedem vermittelten Partner dem Weltfrieden ein gewaltiges Stück näher kommen. Da möchte man glatt die UNO verständigen, wenn man sieht, wie lieblos die Hamburger Liebesboten ihre 404-Fehlerseite gestaltet haben. Weiterlesen

Ein bisschen zuviel Rot

twitter-redTwitter bietet ein schönes Beispiel für überkonstruierte Usability: Wenn man einen Tweet schreibt, dann zeigt ein Zähler an, wie viele Zeichen man noch übrig hat für seine Nachricht. Sind nur noch 10 Zeichen übrig, wird der Zähler rot. Klingt auf den ersten Blick vernünftig, ist aber schlechte Usability. Warum, erkläre ich hier. Weiterlesen

Schlecht aufgelegt

Im Badria in Wasserburg gibt es ein Musterbeispiel dafür, wie sich mangelndes Nutzertesting auswirken kann: Wie in anderen Schwimmbädern auch, müssen Besucher den ausgegebenen Chip an der Einlasskontrolle gegen einen Empfänger halten. Die meisten der von mir beobachteten Besucher legten das Armband zunächst auf das Display und wunderten sich, dass nichts passiert. Weiterlesen