Landing Page: BMW lockt die Journalisten – will dann aber doch nicht.

Derzeit versucht BMW, Journalisten mittels eines Skyscrapers für seine Autos zu begeistern. Gefunden habe ich den auf kress.de. Der ist so gestaltet, dass man meinen könnte, es gibt hier saftige Rabatte. Nicht ungeschickt bei einer Zielgruppe, die für branchenbezogene Preisnachlässe sehr empfänglich ist. Nur ist BMW hier nicht mal den halben Weg gegangen.

Der Skyscraper ist zunächst mal gar nicht so schlecht:

Die gewählte Call-to-Action ist etwas schwach: Statt »Zum BMW Partner« (richtig wäre hier natürlich ein Bindestrich gewesen) hätte etwas wie »Jetzt Rabatt sichern« sicherlich für mehr Klicks gesorgt. Und falls das BMW zu sehr nach verramschen klingt, hätte sicher auch »Mehr erfahren« besser gezogen als der platte Verweis auf die BMW-Partner …

Doch wer tatsächlich auf das Banner klickt, dem offenbart sich, warum das BMW-Marketing eine so schwache Formulierung verwendet hat – es folgt nämlich eine schwache Landing Page:

Wie es aussieht, ist es einfach nur die stinknormale Händler-finden-Seite. BMW hat sich hier nicht die Mühe gemacht, eine mit dem Banner korrespondierende Seite zu schaffen. Auch die URL verrät das:

In der Internetmarketing-Grundschule lernt man aber schon, dass Banner ohne passende Landing Page umsonst verschossenes Pulver sind. Besser wäre hier etwas in dieser Art gewesen:

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